PRESSEMELDUNG

Bürgerforum in Jahnsfelde
Jahnsfelde (moz) Die Bürgermeisterin der Stadt Müncheberg, Uta Barkusky, setzt die Bürgerforen in den Ortsteilen fort. Am Donnerstagabend sind die Jahnsfelder eingeladen, mit der Verwaltungschefin sowie weiteren Stadtverordneten den Ortsteil betreffende Themen zu diskutieren. Uta Barkusky wünscht sich eine große Teilnehmerrunde. Das Forum sei eine gute Möglichkeit, um Fragen und Sorgen anzusprechen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in der alten Schule.

Quelle: Märkische Oderzeitung

PRESSEMELDUNG von Doris Steinkraus

Jahnsfelde beim 
Radwegbau vergessen

Jahnsfelde (moz) Zum zweiten Mal während ihrer Amtszeit hatte Münchebergs Bürgermeisterin Uta Barkusky (Linke) die Jahnsfelder zu einem Bürgerforum nach Jahnsfelde geladen. Sie sowie die beiden sie begleitenden Stadtverordneten Monika Roth (SPD) und Helmut Füller (Linke) nahmen eine Reihe von Fragen und Wünschen mit.

Ehe die Bürger loslegen konnten, verteilte die Bürgermeisterin erst einmal Blumen und zwar an Frank Prochnow, den Geschäftsführer des Öko-Agrarbetriebes des Ortes. Der feiert an diesem Wochenende 20-jähriges Bestehen. Die Verwaltungschefin gratulierte, würdigte das Engagement des Unternehmens. Das sichere nicht nur Menschen Lohn und Brot, sondern bringe sich auch überall im Ort ein.
Ohne große Ansprachen ging es dann um die Probleme des Ortsteils. Am meisten ärgern sich die Jahnsfelder derzeit über den Zustand der Trebnitzer Straße. Die sei überhaupt nicht ausgelegt, um den Lkw-Umleitungsverkehr, der wegen des Baus der Ortsdurchfahrt der B 167 in Gusow hier entlang führt, zu bewältigen. Um eine kleine Entlastung zu schaffen, wollen die Anwohner eine Begrenzung auf 30 km/h. Die Chancen stünden schlecht, räumte Uta Barkusky ein. Die Straßenverkehrsbehörde sehe dafür keinen ausreichenden Grund. Gemeinsam mit Trebnitz hatte sich der Ort mit einer Petition ans Land gewandt. Vier Monate später gebe es noch immer keine Reaktion aus Potsdam, wurde moniert. Die Verwaltungschefin sicherte zu, noch einmal nachzuhaken.
Als erledigt konnte sie das Thema Baumnachpflanzung im Schlosspark vermelden. Eine alte Magnolie war im November 2010 umgesägt worden. Die erste Nachpflanzung war eingegangenen. Im April habe man einen zweiten Pflanzversuch unternehmen und der sei geglückt. Die neue Magnolie wachse bestens.
Dringenden Handlungsbedarf sahen mehrere Bürger hinsichtlich der Gewässerregulierung. Die Verwaltung solle sich einsetzen, dass der Bereich Jahnsfelde bei der Erarbeitung des Gewässerentwicklungskonzepts für das Platkower Mühlenfließ mit einbezogen wird. Bei jedem Starkregen zeigen sich die Schwächen des Abflusssystem im Ort. Ortsvorsteher Bernd Gohlke forderte die Stadt auf, unabhängig davon umgehend die Räumung eines Grabens östlich des Ortes zu veranlassen.
Wenig Hoffnung machte die Bürgermeisterin hinsichtlich des gewünschten Radweges zwischen Jahnsfelde und Müncheberg. Jahnsfelde könnte ein wichtiger Knotenpunkt für mehrere Radwege sein, war man sich einig. Doch es führe weder ein Radweg Richtung Trebnitz noch nach Diedersdorf oder Müncheberg. Den Vorschlag, vorhandene unbefestigte Verbindungswege herzurichten, sah Gohlke als problematisch. Mit provisorischem Material Wege herzurichten, funktioniere heute kaum noch, weil es für alles Vorschriften gebe.
Prüfen will Barkusky, ob man die Geschwindigkeit auf der B 1 von Seelow kommend schon vor dem Ortseingang auf 70 km/h reduzieren könnte, so wie am anderen Ortseingang aus Richtung Müncheberg. Es werde zu sehr in den Ort hinein gerast, hieß es.
Helmut Füller und Monika Roth notierten auch den Ärger bezüglich des noch immer offenen Gehwegbaus im Park. 
30 000 Euro waren dafür im Haushalt veranschlagt, dann aber gestrichen worden. Es sei die einzige Verbindung Richtung Park und Friedhof, machte Gerd Seume deutlich. Die Wege seien wegen der Hochwasserschäden aber nicht nutzbar. Das Vorhaben soll in die bevorstehende Haushaltsrunde 2012 aufgenommen werden.
Als leicht zu lösendes Problem sah Uta Barkusky die Frage nach Parkmöglichkeiten an der Schule in Müncheberg. Für den Tagesbetrieb hat Lidl jetzt die Nutzung eines Teils seines Parkplatzes für ein Stunde erlaubt. Das genügt, um Kinder abzuholen oder wegzubringen. Bei Elternversammlungen könne der Schulparkplatz genutzt werden. Sie werde mit der Schule sprechen. Das brennendste Thema kam dann zum Schluss – Bau eines Feuerwehrgerätehauses.

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Mit freundlicher Genehmigung von:Märkische Oderzeitung
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