Faszination Feuerwehr Eisenhüttenstadt (MOZ) Sirenen, schwarzer Rauch, massenhaft Feuerwehrautos und Rettungsmanöver aus der Luft und im Wasser – hollywoodreif hat sich die Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) am Sonnabend in Eisenhüttenstadt präsentiert. Zum 20. Geburtstag der Einrichtung gab es einen Tag der offenen Tür. Technikfans: Moderne Feuerwehrautos faszinierten am Tag der offenen Tür Männer, Frauen und Kinder. „Kiek mal, da drüben qualmt’s“ ruft eine junge Frau ihrem Begleiter zu. Eigentlich wollten die zwei gerade dem Tauchertrupp auf dem Übungsteich zuschauen, doch nun hat der brennende Autoreifen Vorrang. Viel Zeit bleibt nicht für den Fußweg, schließlich wollen die Lösch-Experten zeigen, was in ihnen steckt. Zu sehen, zu hören, zu riechen und anzufassen gibt es viel auf dem weitläufigen LSTE-Gelände. „Bei dieser Technik geht einem schon das Herz auf“, findet Lutz Timm, als er die modernen Einsatzwagen betrachtet. Der Löschzugführer aus der Uckermark ist zum Tag der offenen Tür extra mit seiner Familie angereist – wie Tausende andere. Schwedt, Blindow, Röderland, Ahrensfelde, Genschmar steht beispielsweise auf den Shirts. Das ganze Land ist zu Gast in Eisenhüttenstadt. „Diese Einrichtung ist schon beeindruckend“, sagt Timm, der vor ein paar Jahren selbst zu Ausbildungszwecken vor Ort war. Seitdem hat sich viel getan. Die Brandübungshalle beispielsweise, in der er sich gerade umsieht, gab es damals noch nicht. „Und jetzt bauen die ja auch noch ein Brandübungshaus“, weiß er. Rund 20 Millionen Euro sind seit 2001 in den Ausbau und die Modernisierung der Landeseinrichtung geflossen, die insgesamt drei Standorte hat, gibt Innenminister Dietmar Woidke, der am Sonnabend in Eisenhüttenstadt ist, bekannt. In Borkheide werden Prüf- und Wartungsarbeiten für Feuerwehrtechnik durchgeführt, in Beeskow befindet sich das Landeskatastrophenschutzlager, und in Eisenhüttenstadt lassen sich jährlich rund 4000 Feuerwehrleute schulen. Mit Baracken, Containern und maroden Gebäuden habe einst alles begonnen, erinnert sich Norbert Zoschke, Leiter der LSTE, im Rahmen eines Festaktes zum 20-jährigen Jubiläum. Nun befinde man sich mit der Errichtung des deutsch-polnischen Brandübungshauses auf der Zielgeraden der Um- und Ausbauarbeiten. Neben einem Teich, Atemschutzzentrum, Bettenhaus, Lehrgebäuden und Übungshallen gibt es sogar ein Autobahnteilstück auf dem Gelände. Während Zoschke dem Minister und einigen hohen Offiziellen der bulgarischen und polnischen Feuerwehren noch einmal die Geschichte und Funktion der Landeseinrichtung näherbringt, kämpfen wenige hundert Meter weiter 15 Männer aus Hönow, Peitz, Bad Belzig und der näheren Umgebung um den Titel stärkster Feuerwehrmann Brandenburgs. Am Ende hat David Schulz aus Neuzelle die Nase vorn. Platz 2 geht an Patrick Moese aus Lawitz. Dritter wird der Wellmitzer Mathias Götze. Ganz fasziniert von dem Treiben in der LSTE ist Paul Kloß. Der Elfjährige gehört seit einem Jahr zur Freiwilligen Feuerwehr Neuzelle. Ob er mal Berufsfeuerwehrmann werden will? „Klar“, sagt er, „weil ich Menschen gern helfen möchte.“
Ob Traditionen wie, Weihnachtsbaumverbrennen, Maibaum stellen, Tag der offenen Tür oder anderes, hier sind sie richtig. Ein fester Bestandteil des Vereinslebens sind die vielen Veranstaltungen, die vom Verein der Freiwilligen Feuerwehr Jahnsfelde oder von den anderen Vereinen des Ortes organisiert und ausgerichtet werden. Traditionspflege und die Förderung der Gemeinschaft und des Brandschutzes werden ehrenamtlich realisiert. Auf unserer Internetseite finden Sie viele, der Öffentlichkeit meist unbekannten Aktivitäten. Viel Spaß beim stöbern.....