FÜR DEN ERSTANGRIFF VORBEREITET
Für die Sicherheit der Bürger probten die Feuerwehren Trebnitz und Jahnsfelde am Samstag, den 24. März 2007 den so genannten „Erstangriff“.
Es ist für die Frauen und Männer der Ortswehren nicht die erste gemeinsame Ausbildung und Übung. Wie schnell wir unsere Aufgaben ordentlich lösen können und zugleich auch im Ernstfall überörtliche Hilfe leisten spiegelt sich in der Statistik der Vergangenheit wieder.
Solche gemeinsamen Ausbildungen und Übungen sind wichtig, weil man sich kennen lernt und weiß, dass man sich auf einander verlassen kann.
GEMEINSAME TAGESAUSBILDUNG MIT TREBNITZ
Mit einer theoretischen Ausbildungsstunde wurde noch einmal die neue Feuerwehrdienstvorschrift FwDV III vertieft. Anschließend übten3 Gruppen an 3 Stationen den praktischen Teil. Dazu war eine Löschwasserversorgung aus einem Unterflurhydranten und aus einem offenen Gewässer zu absolvieren. Die 4 teilige Steckleiter musste aufgebaut werden und eine vermisste Person galt es unter Anwendung von Atemschutzgerät zu suchen und zu retten.
![]() |
![]() |
|
![]() |
Brandschutz und Rettung bei VKU |
Nachmittags begibt sich der Tross mit 3 Fahrzeugen und 22 Teilnehmern zu dem Übungsgelände außerhalb von Trebnitz, wo zwei auf dem Dach bzw. auf der Seite liegenden PKW für die nun zu absolvierende Abschlussübung bereit standen. Bei dieser Übung beschränkte sich Einsatzleiter Henry Elsner auf die Maßnahmen, die bei einem gemeinsamen Einsatz vor Ort von den Feuerwehren Trebnitz und Jahnsfelde realisiert werden können und müssen. Ziel dieser Ausbildung war das taktisch richtige Vorgehen entsprechend der Lage, die sichere Handhabung der Geräte und der richtige Einsatz der zur Verfügung stehenden Technik. Nach dem im theoretischen Unterricht bereits mit einem Video die SER (Standardeinsatzregeln) vertieft wurden, hatten 22 eingesetzten Kräfte alle Hände voll zu tun. In erster Linie stand jedoch die Erstversorgung und permanente Betreuung der in den Fahrzeugen eingeklemmten Personen, bevor die medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst übernommen wird. Besonders schwierig erwies sich hier die Seiten- und Kopflage der beiden Fahrzeuge. Dazu wurden auch erste Rettungsöffnungen mit den vorhandenen Möglichkeiten an den Fahrzeugen hergestellt. Das dabei auch der Eigenschutz eine wichtige Rolle spielt wurde in der anschließenden Auswertung deutlich. Beobachter und stellvertretender Stadtbrandmeister Manfred Bernd zeigte sich zufrieden
Ortswehrführer Henry Elsner und Wolfgang Stenzel lobten die hohe Disziplin bei der Ausbildung. Ein Dank an die Kameradinnen der Ortsfeuerwehr Trebnitz, sie stellten die Versorgung der Teilnehmer sicher. Gedankt sei auch der Firma Schober, sie stellte wieder ihr Gelände und zwei Übungsfahrzeuge zur Verfügung.





