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(2011) PRESSEMITTEILUNG DES LANDRATES

ODERHOCHWASSER ÜBERSTANDEN

Die Feuerwehren der Stadt Müncheberg waren über eine Woche in erhöhter Alarmbereitschaft. Während der ELW (Einsatzleitwagen) täglich im Einsatz war, wurden zwei weitere Gruppen gebildet. Zwei Löschgruppenfahrzeuge mit jeweils Kameraden aus 3 Ortsteilen waren darauf vorbereitet, bei Bedarf schnell im Oderbruch Hilfe zu leisten.


mehr zu den Einsätzen:www.feuerwehren-stadt-muencheberg.de


PRESSEMITTEILUNG DES LANDRATES

Pressemitteilung 07/2011 des Landrates des Landkreises Märkisch-Oderland vom 12.01.2011
Thema: Landrat Gernot Schmidt: „Nach 10 Tagen höchster Alarmbereitschaft an der Oder konnte nun Entwarnung gegeben werden."



 

Nach dem Eisaufbruch in Hohenwutzen hat der Landrat von Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, noch am Montag die höchste Alarmstufe IV zurückgenommen und zum Mittwoch, 12.01.2011 die Alarmstufe III für diesen Oderbereich aufgehoben. Der Pegel fiel bis Mittwochmittag auf 544 cm und liegt damit mehr als 200 cm unter dem Höchstpegel von Freitag. Landrat Gernot Schmidt: „Wir haben einmal mehr die Situation gut gemeistert. Die Bürgerinnen und Bürger der Region haben einen Anspruch auf Schutz, und diesen Auftrag haben wir erfüllt. Innerhalb eines Jahres mussten wir zwei gefährliche Hochwasserlagen bewältigen, und das jetzige Eishochwasser hat uns noch einmal deutlich aufgezeigt, wie unberechenbar die Natur bleibt. Letztendlich hatten wir auch ein wenig Glück, das Wetter war in den letzten Tagen auf unserer Seite und hat uns Schlimmeres erspart. Die Hochwasserschutzanlagen haben ihre gute Qualität erneut unter Beweis gestellt. Die Zusammenarbeit zwischen Stab und Einsatzkräften vor Ort hat hervorragend funktioniert. Besonderer Dank gilt den Deichläufern, den Freiwilligen Feuerwehren, dem THW und ehrenamtlichen Helfern.
Wichtig war für uns auch die Unterstützung durch Bundeswehr, Polizei und Bundesgrenzschutz. Daher sollte man bei Strukturreformen in diesen Bereichen genau überlegen, ob man Standorte in den Regionen streicht oder zusammenlegt. Denn dann fehlen uns im Katastrophenfall die Helfer, die schnell vor Ort sind. Nur die Helferinnen und Helfer aus dem Landkreis können eine Krisensituation nicht meistern. Die Deichläufer können nun nach mehr als einer Woche mit 12-Stunden Schichten ihre Beobachtungsstrecken verlassen. Donnerstag und Freitag wird die Logistik am Deich zurückgebaut. Solange bleiben die bestehenden Deichbefahrungsverbote in Kraft.
Quelle: www.maerkisch-oderland.de/landratsamt


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