Müncheberg (moz) Als „prima Sache“ lobte der Vorsitzende des Ausschusses für Bau, Umwelt, Ordnung und Sicherheit Hans Domke (CDU) am Mittwochabend in der Stadtverordnetenversammlung die Einsatzgruppe „Helfer vor Ort“, mitunter auch unter der englischen Bezeichnung „First Responser“ bekannt. „Helfer vor Ort“ verfügen im Gegensatz zu den meisten Ersthelfern, oft Laien und nur zufällig zum Beispiel bei einem Unfall anwesend, über eine medizinische Grundausbildung. Sie sollen die Zeit zwischen dem Eintreten eines Notfalls und der ersten Versorgung durch den Rettungsdienst verkürzen. Deshalb dankte auch der Finanzausschussvorsitzende Helmut Füller (Linke) den 17 Feuerwehrleuten, darunter jeweils einer aus Trebnitz und Jahnsfelde, die die dafür notwendige und 40-stündige Grundausbildung absolvieren wollen. Angestrebt wird zudem eine jährliche Fortbildung sowie ein Praktikum im Rettungsdienst MOL. Einhellig stimmten die Stadtverordneten dieser neuen freiwilligen Aufgabe ab 1. Januar 2011 zu. So übernimmt die Kommune die Ausstattung der „Helfer vor Ort“, darunter entsprechend beschriftete Warnwesten und die Notfallrucksäcke. Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle. Für die Einsätze werden Fahrzeuge der Feuerwehr genutzt.
mit freundliche Genehmigung von: MOZ (Märkische Oderzeitung)
|
|
|